Welcome to the Freelance Era.

Zeige jedem, was du kannst

Teile deine Geschichte mit der Welt

KKas macht dich einzigartig?

Das herauszuarbeiten klingt viel komplizierter, als es tatsächlich sein muss (aber aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es immer genau so kompliziert, wie du es dir selbst machst). Zu beschreiben, wer du bist und was du tust ist schon mal ein guter Anfang. Denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine zweite Person genau dieselbe Arbeitserfahrung mitbringt, wie du.

Erklärungen zu deiner Vorgehensweise und den Dingen, die dir wichtig sind, machen dein Profil einzigartig und geben potenziellen Kunden interessante Fakten über dich an die Hand, die ihnen zur Gesprächsaufnahme nützlich sein können.

Es ist wichtig, diese eine spezielle Sache zu haben, die jedem, der mit deiner Arbeit in Berührung kommt, in Erinnerung bleibt, sei es durch deine Internetseite, eine Präsentation, dein Portfolio oder eine Empfehlung unter Kollegen und Freunden. Oder wie Simon Sinek in einem TED Talk bekannterweise sagte: „Start with Why”.

Wenn du deine einzigartige Geschichte erzählst, geht es mehr darum, die Lücken in deinem Leben zu füllen, und weniger darum, dich von anderen Menschen zu unterscheiden.

Wenn du eine Geschichte erzählst, mit der sich die Menschen identifizieren können und sie einen Call-to-Action erhält, stehen die Chancen sehr gut, dass die Menschen diese Geschichte zu Ende führen wollen. Wir alle lieben gute Geschichten.

Website und Portfolio

Wenn du in der Kreativ- oder Beratungsbranche tätig bist, ist es sehr wahrscheinlich, dass Kunden deine Internetseite und dein Portfolio sehen wollen. Wahrscheinlich wollen sie sogar beides gleichzeitig sehen. Das bedeutet aber nicht, dass der Inhalt komplett verschieden sein muss.

In der Werbung nutzt man häufig die sogenannte effective frequency, nach der man bestimmte Botschaften in verschiedenen Medien wiederholt und damit erreicht, dass sich Menschen an so ziemlich jeden Inhalt erinnern können. Scheue dich also nicht davor, deine Message zu wiederholen – Marken machen das schon seit Jahrzehnten so. 

Die Anzahl an No-Coding Websites (oder Websites, die Änderungen von Content und Medien mittels Drag-and-Drop-Funktion ermöglichen) hat im Laufe der Jahre zugenommen. Es handelt sich dabei um schnelle und relativ erschwingliche Möglichkeiten, eine Website für Unternehmen und Einzelpersonen zu erstellen.

Bei Squarespace gibt es eine Reihe von Vorlagen, die sich leicht anpassen lassen und bereits schöne visuelle Elemente enthalten. Auch Wix hat für fast jedes Projekt eine passende Vorlage und ist ebenso einfach zu benutzen. Bei beiden Optionen wirst du bestimmt eine Vorlage finden, bei der du nur die Inhalte anpassen, dein Foto hochladen und einige Links hinzufügen musst. Ganz einfach.

Um dein Portfolio zu erstellen, kannst du Canva nutzen. Das enthält eine Reihe von vorgefertigten Vorlagen, aber auch viel Inspiration und Werkzeuge, mit denen du ganz einfach das kreieren kannst, wovor du dich in der Vergangenheit vielleicht immer wieder gedrückt hast.

Case Studies

Es wird dir stark angeraten den Return on Investment (ROI) deiner Arbeit als Freelancer zu messen. Warum du an einem Projekt beteiligt warst, was damit erreicht werden sollte und was nach Abschluss des Projekts tatsächlich dabei heraus kam, sind Aspekte, nach denen Unternehmen gerade jetzt zu Zeiten knapper Kassen vielleicht noch verstärkt schauen werden.

Für Case Studies gibt es kein wirklich festgelegtes Format, aber es gibt einige Formeln aus Mangel an einem passenden Begriff.

Manchmal kann es sinnvoll sein, einen Problem-/Lösungsschwerpunkt zu haben. Andere Male ist es vielleicht am besten, die wichtigsten Fragen (warum, was, wie) zu beantworten. Und in wieder anderen Fällen reichen positive Erfahrungsberichte von Kunden aus, mit denen du bereits zusammengearbeitet hast.

Egal, wofür du dich entscheidest, hier ist ein Format, das fast immer funktioniert:

  • Gib den Kontext zum Unternehmen oder Projekt.
  • Beschreibe, was du erreichen wolltest.
  • Beschreibe kurz, wie du das gemacht hast.
  • Füge drei Meilensteine hinzu, die du auf dem Weg erreicht hast.

Mundpropaganda

Mundpropaganda ist eine der wichtigsten Formen des Marketings, denn die Empfehlung eines engen Freundes oder Geschäftspartners schafft schnell und einfach Vertrauen. So bekommst du den Fuß in die Tür eines neuen Kunden und die Person, die dich empfiehlt, hat das Gefühl, hilfreich gewesen zu sein. Damit gewinnt jede Partie.

Es ist schon eine erstaunliche Leistung, wenn du es geschafft hast, eine so gute Beziehung zu einem Partner aufzubauen, dass er dich weiterempfiehlt. Die beste Möglichkeit dich dafür zu revanchieren ist es, deinen Partner dabei zu unterstützen. Gib ihm Tipps und Textbausteine mit an die Hand, die er in einer Empfehlung verwenden kann und er wird diese höchstwahrscheinlich auch benutzen.

Kaltaquise

Sollte Mundpropaganda keine Option für dich sein, ist die Kontaktaufnahme, ohne vorherigen persönlichen Kontakt eine weitere Möglichkeit für den Anfang. Selbst wenn dabei kein Job für dich herausspringt, stehen die Chancen gut, dass du hilfreiche Tipps von den Leuten erhältst, oder besser noch, sie dich für spätere Aufträge im Auge behalten.

Für den Anfang empfehlen wir dir, einige Vorlagen zu erstellen, die du benutzen kannst, um mit Leuten in Kontakt zu treten. Achte dabei darauf, welche E-Mail die beste Antwortquote aufweist und nimm dir Zeit zu verstehen, woran das liegt. Formuliere deine nächsten E-Mails dann anhand dieser neuen Erkenntnis.

Fazit

  • Mach dich durch deine Geschichte einzigartig
  • Einige Informationen auf deiner Internetseite und in deinem Portfolio dürfen sich wiederholen – und sollten es sogar
  • Case Studies zeigen, welche Projekte du realisiert hast und für wen und warum deine Ergebnisse relevant waren
  • Mach es deinen Partnern leicht, dich weiterzuempfehlen und gib ihnen die passende Worte dafür mit
  • Erstelle E-Mail-Vorlagen und tracke die Anzahl der positiven Antworten